25.08.2016

BICAHUNAS - Erfolg [Video]

bicahunas.de

New Avengers: Helden auf Bewährung [Review]

Nach dem neuen, teilweise recht jugendlichen Avengers-Team rund um Tony Stark und Sam Wilson, sowie der von Steve Rogers bunt zusammengewürfelten Unity Squad, schickt Panini nun also auch noch eine dritte Rächer-Truppe ins Rennen. Die New Avengers wurden von Bobby "Sunspot" da Costa ins Leben gerufen, nachdem er während der "Avengers World"-Reihe die Terrororganisation AIM aufkaufte, um deren Ressourcen künftig für das Gute zu nutzen. Schade, dass sowas nicht auch im wahren Leben so einfach funktioniert. Wobei in der Comicwelt ebenfalls durchaus Zweifel daran bestehen und so wird das aus Wiccan, Hulkling, White Tiger, Songbird, Power Man, Pod und Squirrel Girl bestehende Team von Hawkeye infiltriert, der im Auftrag von SHIELD fortan alles genau im Auge behalten soll. Erfreulicherweise wird man hier, im Gegensatz zu der Erstausgabe der Uncanny Avengers, auch nicht bereits nach etwas mehr als der Hälfte des Bandes schon wieder aus der Haupt-Storyline gerissen, sondern bekommt direkt die ersten sechs US-Hefte (plus Nullnummer). Und in denen passiert auch nicht gerade wenig. Im Gegenteil! Die Helden auf Bewährung kriegen es hier mit einem fiesen Hexenmeister, irgendwelchen absurden Skorpion-Gorilla-Hybriden, sowie dem ultimativen Reed Richards zu tun, während Hulkling Teddy Altman mal eben zum König des Weltalls wird. Das im brandneuen Marvel-Universum bisher recht dominante Thema Terrigen-Nebel, sowie dessen Auswirkungen auf Mutanten wird ebenfalls angeschnitten und unterm Strich ist das hier auf jeden Fall ein ziemlich interessanter Start. (elfo)

148 Seiten, Softcover // 16,99 € // Panini // paninicomics.de

18.08.2016

Die neue Suicide Squad: Das Phantom-Kommando [Review]

Der dritte Film des neuen DC-Kino-Universums ist noch gar nicht richtig angelaufen, da geht das Gemecker auch schon wieder los. Der Marvel-Konkurrent hat es auf der großen Leinwand wirklich nicht gerade einfach, aber vermutlich war bzw. ist die Erwartungshaltung mal wieder viel zu groß. "Batman v Superman" mag für viele eine Katastrophe gewesen sein, für mich jedoch nicht. Okay, das lag vielleicht auch daran, dass ich nur die Ultimate Edition kenne. Dass die um 30 Minuten kürzere Kinofassung wesentlich eklatantere Schwächen aufweist, kann ich mir sehr wohl gut vorstellen. Irgendwo hat man da also schon ein wenig Mist gebaut. Jetzt soll es also die Suicide Squad richten und glaubt man den Kritikern, waren die Hype-Schuhe wohl mindestens eine Nummer zu groß. Davon, ob dies tatsächlich so ist, werde ich mir die Tage mal ein eigenes Bild machen und mich bis dahin ein wenig intensiver mit den passenden Comics beschäftigen. Denn pünktlich zum Kinostart haut Panini nicht nur eine Neuauflage der letzten, in zwei Megabänden erschienenen Reihe von 2011 raus, sondern präsentiert uns nun auch noch die neue Suicide Squad. Und zu diesem neuen Team fällt mir spontan ein Satz ein, mit dem die Kieler Obersympathen von VLADIMIR HARKONNEN hier mal im Interview ihre musikalische Entwicklung beschrieben haben: Immer dreckiger und asozialer! Der neue Befehlshaber des Selbstmordkommandos plant nämlich, aus der Task Force X eine Task Force XL zu machen und ergänzt sie mit Deathstroke und Jokers Tochter direkt mal um zwei Oberpsychos, die für mehr Action, sowie mehr Reibung in der Truppe sorgen sollen. Dass es nicht die allergeilste Idee ist, bei ihnen in Sachen Bombenimplantate Ausnahmen zu machen, sollte wohl klar sein und so artet auf ihrer ersten Misson in Russland selbstverständlich alles mal wieder so komplett aus. Wie schon beim Film sollte man es auch hier mit der Erwartungshaltung nicht übertreiben. Wer sich von dem Band eine bombastische, megaclevere Story erhofft, wird enttäuscht sein. Wer hingegen einfach nur Bock hat, sich ein bisschen von coolen Charakteren wie Harley Quinn, Deathstroke oder Black Manta (ob der im Aquaman-Film wohl auch so einen riesigen Helm tragen wird?), sowie flotten Sprüchen und jeder Menge Action und Geballer berieseln zu lassen, dürfte hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. (elfo)

188 Seiten, Softcover // 16,99 € // Panini // paninicomics.de

17.08.2016

SCHRENG SCHRENG & LA LA - Oslo [Video]

rookierecords.de

Carnage: Blutrausch [Review]

Carnage geht ja derzeit irgendwie total ab. Erst kriegt er im Zuge von "Axis" seinen eigenen Sonderband, dann kommt eine Neuauflage der "Maximum Carnage"-Saga aus den 90ern (zu der es hier demnächst auch noch ein paar Worte geben wird) und mehr oder weniger parallel dazu startet nun also auch noch eine brandneue Serie mit ihm als Titelfigur. Nachdem er während des bereits erwähnten Events zuletzt ein Held werden und nur noch Gutes tun wollte, ist der scharlachrote Psychopath mittlerweile aber wieder ganz der Alte. Total evil, völlig durchgeballert und durstiger als Lucille (ihr wisst schon - Lucille, Negan, blöder Cliffhanger und so). FBI-Agentin Claire Dixon versucht in diesem Band, seinem mörderischen Treiben ein für alle mal ein Ende zu setzen und stellt ihm in einer alten Mine eine Falle. Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit. Das Ganze geht natürlich schief und so nimmt das Chaos in Form eines unterirdischen Katz-und-Maus-Spiels seinen Lauf, bei dem zusätzlich auch noch Werwolf John Jameson, sowie der mittlerweile mit dem Toxin-Symbionten verbundene Eddie Brock mit von der Partie sind. In der Summe ergibt das eine schräge, sowie extrem düstere Story, die von der Atmosphäre stark an diverse Horrorstreifen aus den 90ern erinnert und definitiv zu unterhalten weiß. Ein bluttriefendes Extra-Sternchen gibt es zudem noch für die abgedruckten Cover der einzelnen US-Ausgaben, sowie der ganzen Variants. Die sehen wirklich allesamt absolut fantastisch aus! Unbedingt mal reingucken! (elfo)

132 Seiten, Softcover // 16,99 € // Panini // paninicomics.de

12.08.2016

KUBALLA - Auf dem Weg durch die Zeit [Review]

Auf ihrem Weg durch die Zeit konnten die süddeutschen Timelords von KUBALLA den heimtückischen Dalek-Angriff auf das Presswerk ihres Vertrauens leider auch nicht mehr verhindern und so landete ein Song im ersten Anlauf doppelt auf der Platte, während ein anderer hingegen fehlte. Ärgerlich und vor allem wohl auch ein nicht ganz billiger Fauxpas. Aber wie dem auch sei. Auch wenn sich der Release-Termin dadurch zwangsläufig  arg verzögerte, hat es dann ja doch noch irgendwie geklappt. Auf der finalen Version gibt es dann also vier (verschiedene) Songs zu hören und die sind auch eigentlich alle ziemlich geil. Moderner, intelligenter Punkrock. Ein bisschen emomäßig, ein bisschen dreckig und mit einigen echt schönen Melodien ausgestattet. Leute, die was mit Bands wie PASCOW, TURBOSTAAT oder PADDELNOHNEKANU (mit denen demnächst übrigens auch ein paar gemeinsame Konzerte anstehen) anfangen können, sollten hier ruhig mal reinhören. Ach, und danke für die beigelegte Fehlpressung. Solltet ihr eines Tages total berühmt werden, gibt's dafür sicher richtig Asche. Also streng euch mal an, ey! (elfo)

7" // KBLA RCRDS // kuballa.org

11.08.2016

Punkrock-B-Prominenz von A - Z #8: ZWAKKELMANN

Schlaffke Wolff gilt ja in der hiesigen Punkrock-Szene nicht nur als absolutes Urgestein (ich hab gerade nochmal nachgeguckt, mit SCHLIEßMUSKEL ging es tatsächlich schon 1983 los - da war ich grad mal 2, ey!), sondern seit jeher quasi auch als Everybody's Darling. Auch mit seinem aktuellen Projekt ZWAKKELMANN unterstreicht der Hamminkelner das, haut seit Jahren unermüdlich ein Hit-Album nach dem anderen raus und dreht zu gefühlt der Hälfte aller Songs zudem noch irgendwelche bekloppten Videos. Der Mann hat viel zu sagen und das lassen wir ihn bei uns natürlich gern tun. Wer auf schmissige Reime steht, kommt hier ebenfalls voll und ganz auf seine Kosten. Also, viel Spaß bei der Lektüre und supportet den Zwakkel-Outlaw! (elfo)